Erwin Wurm
 
1954




1999
2000

2001

2005
in Bruck / Murr geboren
lebt und arbeitet in Wien

Ausstellungen (Auswahl)

Galerie Martina Detterer, Frankfurt (E)
F.R.A.C. Limousin, Lomoges, Frankreich (E)
Kunsthalle Krems Austria (E)
"Lost Paradise Lost", Kunstverein Mannheim (G)
Transfert, Kunst im urbanen Raum, Biel
"150 Jahre...", Galerie Martina Detterer, Frankfurt/M (G)
Im Mittelpunkt der künstlerischen Arbeit von Erwin Wurm steht die Untersuchung der Möglichkeiten des Skulpturbegriffes.
In den 80er Jahren zimmerte er aus Brettern, Latten und Blech Skulpturen, die er dann bunt bemalte. In diesen frühen Arbeiten bezieht er sich in ironischer Anspielung auf den Futurismus und unterläuft damit kunsthistorische Gewissheiten.
Es folgten seine Staubobjekte, in denen lediglich die Abdrücke im Staub auf die gerade vergangene Gegenwart eines Volumens verweisen. Die in Staub materialisierten, sedimentierten Formen von Objekten suggerieren die Vorstellung eines verschwundenen Gegenstandes.

Auch in den "One Minutes Sculptures" steht die Thematik des Ephemären, der Vergänglichkeit im Vordergrund. Obwohl die Arbeiten im Titel noch als Skulturen bezeichnet werden, handelt es sich nicht um Skulpturen, sondern um Videos und Fotografien. Fotografien von Menschen und Alltagsgegenständen in eigenartigen, unüblichen Positionen, die nur über kurze Zeit bestehen können. In diesen Arbeiten manifestieren sich punktuelle Übergangsstadien und Erwin Wurms Auffassung des Skulpturbegriffs wird deutlich: Skulptur ist Handlung