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1947 2000 2001 2002 2003
2003 2004 2005 2005 2006
2009 |
in Schaffhausen geboren lebt und arbeitet in Düsseldorf Ausstellungen (Auswahl): (Einzelausstellung=E; Gruppenausstellung=G) Stiftung Museum Schloß Moyland, Bedburg-Hau (E) "Dinge in der Kunst des XX. Jahrhunderts, Haus der Kunst, München (G) "Kleine Formate", Galerie Martina Detterer,
Frankfurt am Main (G) "Texere", Galerie Skopia, Art Contemporain, Genf (G) Galerie Skopia, Art Contemporain, Genf (E) "SchattenRisse", Lehnbachhaus, München (G) 8. Triennale Kleinplastik Fellbach (G) CRAC Alsace, Altkirch, Frankreich (E) Galerie Martina Detterer, Frankfurt
am Main (E) "Living with Duchamp", The Tang Teaching Museum and Art Gallery, SkidmoreCollege, New York (G) "En découdre", Ecole des Arts Décoratifs, Genf (G) "Kleine Formate", Galerie Martina Detterer, Frankfurt
am Main Galerie Andreas Brüning, Düsseldorf "Die Jägerprüfung", Galerie Peter Tedden, Düsseldorf (G) "(my private) HEROES", MARTa Herford, Herford (G) "150 Jahre...", Galerie Martina Detterer, Frankfurt
am Main (G) Galerie Ferdinand van Dieten - d'Eendt, Amsterdam (G) "paint it loud", Galerie Peter Tedden, Düsseldorf (G) "Kleine Formate", Galerie Martina Detterer,
Frankfurt am Main (G) Ulrich Meister - Neue Arbeiten, Galerie Jürgen Kalthoff, Essen (E), Galerie Ferdinand van Dieten - d'Eendt, Amsterdam (E)
"specific objects", Galerie Martina Detterer, Frankfurt am
Main (G) |
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Der in Düsseldorf lebende Künstler Ulrich Meister fiel bei der Documenta IX (1992) mit seinen Text-Objekt-Arbeiten auf. Neben banalen Alltagsgegenständen wie Putzeimer, Autoschwamm oder Zahnbürste heftete er DIN A 4 Blätter mit kurzen und sprachlich durchgefeilten Texten an die Wand, welche die Alltagsgegenstände auf poetische Weise beschrieben. In anderen Werkgruppen beschränkt sich Meister virtuos auf eine Linie, die das Objekt erfasst und es auf eine sehr grundsätzliche Art kenntlich macht. Die Linie ist für Meister nicht nur Mittel zum Zweck der Darstellung, sondern gewinnt durch ihren präzisen Verlauf ein Eigenleben. Ullrich Meister malt auf seinen Bildern auf weißem Grund, Figuren die pikto-grammähnlich Alltagsgegenstände bezeichnen. Es ist eine Gegenstands-darstellung, die auf ein Minimum von Erkennungszeichen reduziert ist, z.B. ein Brot, das seine hellbraune Anschnittfläche und seine kugelige, dunkelbraune Laibform zeigt. Ausformulierte Flächen, die durch ihre Zuordnung und Plastizität, Räumlichkeit illusionieren. |